Ziele und Ergebnisse im Fokus

Die neue strategische Ausrichtung der Region erfordert auch eine gezielte Weiterentwicklung unserer Organisation. Um unsere Ziele erfolgreich umzusetzen, wurde parallel zu den Arbeitsprogrammen ein umfassendes Effizienzsteigerungsprogramm gestartet: Strukturen wurden neu ausgerichtet, Teams zusammengeführt und Prozesse optimiert – mit dem Ziel, unsere Ressourcen bestmöglich einzusetzen und die Leistungsfähigkeit der Organisation weiter zu erhöhen. Maßnahmen wie die Integration unserer Tochtergesellschaft IIR und die Digitalisierung zentraler Abläufe tragen dazu bei, Effizienz zu steigern, Kosten zu sparen und unsere Arbeitsweise zukunftsorientiert auszurichten.

Interdisziplinäre Teams als Innovationstreiber

Als interne Innovationstreiber wurden das Digi-Team und das Green-Team etabliert. Diese sogenannten „Teams of Teams“ wurden aus Mitarbeitenden aller relevanten Teams und Bereiche geformt und bringen mit unterschiedlichen Erfahrungen und Kompetenzen neue Ideen und Perspektiven ein. Als interdisziplinäre Einheiten fungieren sie also als Inkubatoren und treiben die beiden Themen Digitalisierung und Nachhaltigkeit gemäß unserer Strategie im gesamten Unternehmen und der Region im Schulterschluss Vieler voran.

Vorstand: Veränderung und Verantwortung

Auch in Zeiten fortschreitender Digitalisierung und künstlicher Intelligenz sind es die Menschen, die eine Organisation prägen – vor allem, wenn es um eine Branche geht, in der der Mensch im Mittelpunkt steht. Die Führung von Innsbruck Tourismus liegt in den Händen unseres vierköpfigen Vorstandes sowie der Geschäftsführerin Barbara Plattner. Der Vorsitz des Vorstandes obliegt Obmann Peter Paul Mölk, Georg Giner übernahm als bis dato kooptiertes Vorstandsmitglied nach dem Rücktritt von Katharina Schnitzer-Zach die Funktion des 1. Obmann-Stellvertreters. Komplettiert wird der Vorstand mit Lisa Peer als 2. Obmann-Stellvertreterin und Harald Ultsch als neu berufenes, kooptiertes Mitglied.

Lesen Sie hier, was unser Vorstand und unsere Geschäftsführung 2025 besonders bewegt hat: 

Peter Paul Mölk - Obmann

Unser Selbstverständnis hat sich in den letzten Jahren grundlegend verändert – und damit den Wandel vom Tourismusverband zur DMO geprägt. Diese neue Denkweise bildet das Fundament unserer Strategie, deren Umsetzung 2025 gestartet wurde. Statt zwischen Gästen und Bewohner:innen zu unterscheiden, verstehen wir die Region als gemeinsamen Lebensraum, dessen Qualität wir weiterentwickeln. Touristische Investitionen bringen wertvolle Impulse für die gesamte Wirtschaft am Standort, dank beschlossener Beitragserhöhung können wir unser Regionalentwicklungsprogramm konsequent weiterführen. Im Dialog mit unseren Partnern beleuchten wir Entscheidungen aus verschiedenen Perspektiven– so entstehen zukunftsweisende Impulse für die Region, mit klaren strategischen Leitplanken und der nötigen Flexibilität, auch kurzfristige Chancen zu nutzen.

Georg Giner - 1.Obmann-Stv.

Mit einem Sponsoringbudget von rund 3,5 Millionen Euro – ausgewogen verteilt zwischen Sport und Kultur - leistet Innsbruck Tourismus einen wesentlichen Beitrag zu einem lebendigen und vielfältigen Eventkalender in der Region.  Diese Events schaffen Erlebnisse für Einheimische und Gäste, stärken die regionale Wirtschaft und sorgen für Wertschöpfung – auch in saisonal ruhigeren Zeiten.

Lisa Peer - 2.Obmann-Stv.in.

Jede Investition in den Standort ist ein Bekenntnis zur Region:  Sie sichert nicht nur die wirtschaftliche Basis von morgen, sondern schafft heute Arbeit und Wertschöpfung für heimische Betriebe. Ob bei der Sanierung eines Steges, dem Bau eines Rastplatzes oder bei einem Großprojekt wie dem neuen Regionalbad – zwei Drittel der eingesetzten Mittel bleiben in der Region und fließen direkt zurück in den Wirtschaftskreislauf. So entstehen nachhaltige Impulse, von denen viele profitieren.

Harald Ultsch - koopt. Vorstandsmitglied

Ich freue mich, als kooptiertes Mitglied die Perspektive der City-Hotellerie in den Vorstand einzubringen und dabei auch auf meine Erfahrungen aus anderen Städten zurückzugreifen. Besonders wichtig ist mir, die Marke Innsbruck Tourismus weiterzuentwickeln und den Fokus auf Qualität statt Quantität zu legen. Entscheidend ist nicht die Zahl der Nächtigungen, sondern die nachhaltige Wertschöpfung. Unsere Region bietet mit ihrer außergewöhnlichen Erlebnisvielfalt das Potenzial, die Aufenthaltsdauer zu verlängern und so wirtschaftlichen Mehrwert für die Betriebe zu generieren.

Barbara Plattner - Geschäftsführerin

So wie wir Projekte umsetzen, die nachhaltige Wirkung in der Region zeigen, so wollen wir auch unsere internen Strukturen noch effizienter gestalten. Veränderung ist dabei kein Selbstzweck, sondern die Chance, Raum für Neues und Besseres zu schaffen. In diesem Sinne haben wir uns als Organisation einem Fitnessprogramm unterzogen – Prozesse wurden überdacht und Strukturen verschlankt. Nun können wir unsere ambitionierte Strategie mit noch mehr Klarheit, Kraft und Effizienz umsetzen.

Aufsichtsrat: Gemeinsam Kurs halten

Der Aufsichtsrat ist das kontrollierende Gremium von Innsbruck Tourismus, welches alle fünf Jahre für die Wahl des Vorstandes verantwortlich zeichnet und zentrale Beschlüsse zur Ausrichtung des Verbandes fasst. Es konstituiert sich aus zwölf Aufsichtsrät:innen, deren Vorsitz Thomas Pühringer innehat, Vorsitzender-Stellvertreter ist der Hotelier Johann Penz. In den drei Stimmgruppen mit jeweils vier Mitgliedern sind die unterschiedlichen Wirtschaftssparten des Verbandsgebiets vertreten. Darüber hinaus gehören als Gemeindevertreter Innsbrucks Bürgermeister Johannes Anzengruber sowie der Telfer Bürgermeister Christian Härting dem Aufsichtsrat an.

Im Aufsichtsrat setzen wir uns mit den Herausforderungen und Chancen des Standorts auseinander – stets mit dem Ziel, Entscheidungen zum Wohle der gesamten Region zu treffen. Der Spatenstich für das neue Regionalbad Westen sei hier als ein Meilenstein genannt, ebenso wie die Verlängerung der Vereinbarung zum Zusammenschluss der Mutterer Alm und der Axamer Lizum, die den Weg für ein nächstes zukunftsweisendes Projekt ebnet.

Dank der weiteren Professionalisierung unserer Corporate Governance - mit regelmäßigen Prüfungs- und Finanzausschüssen - können wir heute auf einer informierten und fundierten Entscheidungsbasis agieren. Die Zusammenarbeit zwischen den Gremien ist von Kollegialität und Engagement geprägt – ein wesentlicher Erfolgsfaktor.

Das vergangene Jahr hat zudem eindrucksvoll gezeigt, wie stark Innsbruck Tourismus als Team funktioniert: Innerhalb kürzester Zeit wurde gemeinsam mit Partner:innen in Stadt und Land eine höchst professionelle Bewerbung für den Eurovision Song Contest auf die Beine gestellt, die - auch ohne Zuschlag - für beachtliche mediale Aufmerksamkeit für den Standort gesorgt hat. Ebenso wurde die kurzfristige Chance, die Marke Innsbruck im internationalen Rampenlicht des Freundschaftsspiels der WSG gegen Real Madrid zu präsentieren, optimal genutzt.


AR-Vorsitzender Thomas Pühringer & AR-Vorsitzender-Stv. Johann Penz

v.l.n.r.: Bgm. Christian Härting (Telfs), Franz-Josef Pirktl, Thomas Wass, Brunhilde Fröschl, Thomas Pühringer, Isolde Stieg, Johann Penz, Thomas Hudovernik, Eduard Fröschl jun., Thomas Höpperger, Thomas Hackl, Bgm. Johannes Anzengruber (Innsbruck)
(nicht im Bild: Klaus Plank, Philipp Plattner)

Organigramm Gremien

Organigramm Innsbruck Tourismus

Dank und Anerkennung an Romuald Niescher

Dank und Anerkennung an Romuald Niescher

Er hat Steine aus dem Weg geräumt und Projekte ins Ziel gebracht - mit dem Antritt seines Ruhestandes am 1. Oktober 2025 geht eine Ära zu Ende: Romuald Niescher, langjähriger Leiter des Amtes für Sport, hat die Entwicklung Innsbrucks zur Sportstadt und die sportliche Ausprägung unserer Marke über Jahrzehnte entscheidend mitgeprägt.

Mit Leidenschaft, Weitblick und unermüdlichem Einsatz ermöglichte er unzählige Veranstaltungen, trieb Projekte voran und erfüllte gemeinsam mit Innsbruck Tourismus den Sportgedanken in der Region mit Leben. Sein Wirken war von echtem Sportsgeist, politischem Feingefühl und einer Umsetzungsstärke, die ihresgleichen sucht, gekennzeichnet – ein Parade-Beamter ohne jeglichen „Amtsschimmel“.

Dass Innsbruck heute als die Sportstadt im Herzen der Alpen gilt, ist auch sein Verdienst. Romuald Nieschers herausragendes Engagement wurde im Rahmen der Vollversammlung von Innsbruck Tourismus in besonderer Weise gewürdigt.

(© Stadt Innsbruck)

In Memoriam: Hellmut Buchroithner

In Memoriam: Hellmut Buchroithner

Innsbruck Tourismus trauert um Hellmut Buchroithner, der als ehemaliger Vorsitzender des Aufsichtsrates den Verband von 1992 bis 2000 mit Weitblick und Verantwortungsbewusstsein mitgestaltete. Nach dem Ausscheiden aus dieser Funktion blieb er dem Tourismus 25 Jahre als Ehrenmitglied des Tourismusverbandes Innsbruck und seine Feriendörfer treu. Sein Augenmerk lag stets auf konsensorientierter Entscheidungsfindung und nachhaltigen wirtschaftlichen Perspektiven. Mit seiner klugen und besonnen Art trug er wesentlich dazu bei, Brücken zwischen unterschiedlichen Interessen zu bauen und gemeinsame Ziele in den Vordergrund zu stellen.

Sein Wirken war von einem tiefen Verständnis für wirtschaftliche Zusammenhänge geprägt – eine Fähigkeit, die er aus seiner erfolgreichen unternehmerischen Laufbahn in die Tourismusarbeit einbrachte. Dabei verstand er es, die Bedeutung von Kooperation und Kommunikation stets in den Mittelpunkt zu rücken.

Wir behalten Hellmut Buchroithner als ein geschätztes Mitglied unseres Verbandes, vor allem aber als einen klugen Vordenker und verlässlichen Wegbegleiter in Erinnerung.

(© Innsbruck Tourismus/Gerhard Berger)

Bildnachweis Header (großes Bild ganz oben): © Innsbruck Tourismus / Markus Mair

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